DEUTSCHLAND EUROPAWEIT ZWEITGÜNSTIGSTER ONLINE-MARKT – USA BLEIBEN NACH WIE VOR UNGESCHLAGEN
Veröffentlicht am 31 März 2011 von PressDEKelkoo veröffentlicht heute die Ergebnisse seines europäischen Online Preis Index – der erste Index basierend auf dem Vergleich des Warenwerts eines Konsumgüter-Warenkorbs aus über 1000 Produkten zwischen zehn europäischen Ländern und den USA [1]
150 Millionen EU-Bürger kaufen heute online ein, aber nur 30 Millionen über die Landesgrenzen hinaus. Ursachen dafür sind die Unsicherheit in Bezug auf die bestehenden Rechtsregelungen, Bedenken um versteckte Kosten, Steuern und Abgaben sowie das Problem grenzüberschreitender Rückerstattungen. Dagegen will das Europäische Parlament durch Einführung ihrer neuen Richtlinien zu Verbrauerrechten (Consumer Rights Directive) den grenzüberschreitenden Online Kauf durch eine Vereinfachung des Online-Handels zwischen den Mitgliedstaaten ankurbeln. Was die Anbieterseite angeht, sollen die Kosten für den Verkauf sowie bisher bestehender übertriebener Verwaltungsaufwand für Online-Händler abgebaut werden. Für die Käuferseite gilt, dass die Verbraucher so eine größere Warenauswahl erhalten. Auch für mehr Rechtssicherheit soll gesorgt werden, Ansprüche auf Rückerstattung sollen verbessert und die Fristen für Widerruf und Garantien verlängert werden [2].
- In Großbritannien kauft man online europaweit am günstigsten ein. Der Wert des Gesamtwarenkorbs liegt um 34% unter dem Index-Durchschnitt. Deutschland belegt Platz zwei (-17,5%), danach folgen Italien (-17,3%) und Schweden (-16,4%) [3]
- In Dänemark ist der Einkaufswert des zugrunde gelegten Online-Warenkorbs am höchsten: Hier sind die Waren 83,2% teurer als im europäischen Durchschnitt. Es folgen Norwegen (47,0%) und die Niederlande (8,7%)
- Die Online-Preise in den USA bleiben weiter das Maß aller Dinge. Hier liegt der Warenwert ungeschlagen um 35,4% unter dem Index-Durchschnitt. So kostet etwa eine Playstation 3 in den USA 171,88 Euro im Vergleich zu 277,99 Euro in Deutschland und 322,78 Euro in Norwegen
- Was ist im Vergleich zum Index-Durchschnitt wo am günstigsten?
- Britische Käufer finden die preislich attraktivsten Online-Schnäppchen in den Kategorien Bücher (-54,6%), Musik (-49,5%), Spielzeug (-26,9%), DVDs (-22%) und Haushaltsgeräte (-12,7%)
- Käufer in den USA zahlen deutlich weniger für Autos (-37,3%), Spielkonsolen (-30,1%), Mobiltelefone (-27,2%), Computer (-26,9%), Elektronik (-11,7%) und Kosmetika (-4,7%)
- Spanische Kunden freuen sich über die günstigsten Online-Preise für Nahrungsmittel (-38,2%)
- Deutschland bietet die zweitgünstigsten Preise für DVDs (-19,9%), Haushaltsgeräte (-8,4%) und Kosmetika (-4,2%)
EMBARGO bis 30. März 2011. Während das Europäische Parlament versucht, durch die Maßnahmen ihrer neuen Richtlinie für Verbraucherrechte dem grenzüberschreitenden Internet-Shopping zu einem Wachstumsschub zu verhelfen, hat Kelkoo heute die Ergebnisse seines European Online Price Index [1] veröffentlicht. Die Studie macht die erheblichen Preisschwankungen sichtbar, die heute zwischen den großen e-tail-Märkten bestehen. Ihre Ergebnisse belegen, daß Grossbritannien das billigste Land in Europa für Internet-Shopping ist. Berechnungsgrundlage ist dabei der Preis eines repräsentativen Warenkorbes. Dieser kostet im Vereinigten Königreich 34,0% weniger als der Index-Durchschnitt, während in Dänemark als dem teuersten Online-Einkaufsland die Preise 83,2% über dem Durchschnitt liegen. Deutschland bietet der Studie zufolge das zweitniedrigste Preisangebot für Online-Shopping in Europa. Der identische Warenkorb kostet hier 17,5% weniger als im Gesamtdurchschnitt [3].
Die aktuelle von Kelkoo durchgeführte Studie vergleicht über 1220 Online-Preise (inklusive Mehrwertsteuer) in zehn größeren europäischen Ländern und den USA. Der Warenkorb umfasst 124 Konsumgüter aus zwölf Produktkategorien: Bücher, DVDs, Musik, Computer-Ausrüstung, Spielekonsolen, Spielwaren, Elektronik, Kosmetikprodukte, Mobiltelefone, Haushaltsgeräte, Autos und Lebensmittel. Alle Angaben in der Studie beziehen sich auf den gesamteuropäischen, aus dem Wert für die einzelnen Warenkörbe oder Produktkategorien errechneten Durchschnittspreise und geben die jeweilige prozentuale Abweichung an [1].
Der Studie zufolge schlagen die USA Europa weiterhin bei den Online-Preisen. Der Wert des US-Warenkorbs liegt um 35,4% unter dem Index-Durchschnitt. Dies ist zum großen Teil auf die relative Schwäche des Dollars gegenüber dem Pfund und dem Euro zurückzuführen. Hinzu kommt der vergleichsweise niedrige Mehrwertsteuersatz. Doch als einer der am weitesten entwickelten und konkurrenzstärksten Online-Retail-Märkte der Welt folgt Großbritannien gleich hinter den USA, mit einem Warenkorb der deutlich weniger (-34%) als der Index-Durchschnitt kostet. Danach folgen in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis Deutschland (-17,5%), dicht gefolgt von Italien (-17,3%), Schweden (-16,4%), Belgien (-13,9%) und Frankreich (-12,4%)[3].
Am anderen Ende der Skala hat Dänemark die höchsten Online-Preise insgesamt mit einem 83,2% über dem durchschnittlichen Index liegenden Warenkorbwert. Platz Zwei nimmt mit dem benachbarten Norwegen (47,0%) ein weiteres für seine hohen Lebenshaltungskosten bekanntes skandinavisches Land ein, noch vor den Niederlanden (8,7 %)[3].
Grenzüberschreitende Online-Preis-Lotterie
Insgesamt bieten Großbritannien und die USA die günstigsten Online-Preise in elf von insgesamt zwölf im Index analysierten Kategorien: Die USA liegen bei Autos (-37,3%), Spielkonsolen (-30,1%), Mobiltelefonen (-27,2%), Computern (-26,9%), Elektronik (-11,7%) und Kosmetika (-4,7%) vorne, während der Online-Handel in Großbritannien die besten Preise für Bücher (-54,6%), Musik (-49,5%), Spielzeug (-26,9%), DVDs (-22,0%) und Haushaltsgeräte (-12,7%) vorweisen kann. Für Lebensmittel ist das billigste Land Spanien, mit einem Warenkorb für Grundnahrungsmittel der -38,2% unter dem Durchschnitt liegt [3]. Deutsche Kunden genießen das zweitgünstigste Angebot in den Kategorien DVDs (-19,9%), Haushaltsgeräte (-8,4%) und Kosmetika (-4,2%).
Europaweit bietet Großbritannien die besten Online-Preise für Autos (-35,6%), Elektronik (-10,3%), Computer (-9,3%) und Mobiltelefone (-9,3%), womit der britische Online-Markt in neun von zwölf Produktkategorien am konkurrenzstärksten ist. Darüber hinaus bieten wiederum belgische Online-Händler die niedrigsten Preise für Spielkonsolen (-6,8%). Deutsche Internetshops ermöglichen in Europa dafür die größten Einsparungen bei Kosmetika (-4,2%).
Am anderen Ende der Skala erweist sich Norwegen als das teuerste Land in sechs von zwölf Kategorien, nämlich bei Kosmetikprodukten (129,3%), Büchern (40%), Musik (33,8%), Mobiltelefonen (29,8%), Computer-Ausrüstung (20,4%) und Spielzeug (16,2%). Vielleicht überraschend haben sich die USA als teuerster Markt für den Kauf von Haushaltsgeräten (31,1%) erwiesen. Andere Länder, die die am wenigsten wettbewerbsfähigen Preise für Online-Waren aufweisen, sind Italien, mit 17% teureren DVDs; Frankreich, wo Spiele und Spielkonsolen 16% über dem Durschschnitt liegen, Dänemark, wo Autos (88,7%) und Elektronik (17,8%) teurer sind sowie Schweden. Hier kosten Nahrungsmittel 68% mehr als im Index-Durchschnitt [3].
Grenzüberschreitendes Online-Shopping wird attraktiver und wächst kontinuierlich. So gaben noch 2009 21% der deutschen Online-Käufer an, schon im Ausland über das Internet eingekauft zu haben [4]. Aktuell beabsichtigen 33% der europäischen Konsumenten, im kommenden Jahr Waren aus dem Ausland über das Internet zu beziehen [5].
Bo Jensen, Country Manager Kelkoo Deutschland, kommentiert: „Aktuell bieten nur 25% der Online-Händler Waren über die jeweiligen Landesgrenzen hinaus an, während knapp 30 Millionen von insgesamt 150 Millionen Internet-Shoppern in Europa im Ausland online kaufen [5]. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass Online-Preise für die gleichen Produkte zwischen den Märkten um bis zu mehr als 200% variieren. Verbraucher könnten also von erheblichen Einsparungen profitieren, wenn grenzüberschreitendes Online-Shopping einfacher gemacht würde. Obwohl bereits 20% aller Online-Transaktionen in Europa grenzüberschreitend erfolgen, würden die Vereinfachung der Regelungen und die Beseitigung der Beschränkungen dazu beitragen, den Wettbewerb zu öffnen. Ein Online-Binnenmarkt würde den Unternehmen eine größere Chance geben, grenzüberschreitenden Handel zwischen den EU-Mitgliedsstaaten online zu betreiben und letztlich zu mehr Vertrauen bei den Verbrauchern führen.“
Preisbeispiele
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Quelle: Shape the Future Report im Auftrag von Kelkoo. Alle Preisdaten gelten für den Zeitraum vom 4. bis 17. Januar 2011.
Jensen fasst ergänzend zusammen: „Das wahre Potenzial von Online-Shopping ohne Grenzen hat sich noch nicht richtig entfaltet. Aber wir treten zweifellos in eine neue Ära des internationalen Preisvergleichs ein. Dafür sprechen schon der Anteil von 33% der Verbraucher, die beabsichtigen, in den nächsten 12 Monaten grenzüberschreitend online einzukaufen [5]. Clevere, preisbewusste Verbraucher sollten unterstützt werden, auf ausländischen Webseiten einzukaufen und Preise zu vergleichen. So können sie noch größere Einsparungen als beim lokalen Preisvergleich erzielen. Allerdings sollten die “Grenzgänger” unter den Online-Shoppern immer noch etwas Vorsicht walten lassen. Obwohl die Preise auf den ausländischen Webseiten günstiger aussehen, müssen die Verbraucher die Gesamtkosten für den Erwerb des Artikels einschließlich Versandkosten und möglichen Einfuhrabgaben vergleichen, um zu gewährleisten, dass sie wirklich immer das beste Angebot nutzen.“
Tabelle 1: Abweichung zwischen den höchsten und niedrigsten Kategoriepreisen pro Land
Kelkoo Gewinnspiel „Wahl der besten Shopping Metropole der Welt“
Anlässlich der Veröffentlichung des europäischen Online Preis Indexes, startet Kelkoo ein Gewinnspiel um die ultimative Shopping-Metropole. Die Internet User können unter 21 Hauptstädten, darunter London, New York, Berlin, Singapur oder New York, die beste Shopping Hauptstadt der Welt wählen. Kelkoo hat dafür eine Microwebsite mit Shopping Informationen zu den beliebesten Shoppingmetropolen eingerichtet. Die User können online abstimmen und ihre Favoriten wählen. Zu gewinnen gibt es eine Reise für 2 Personen in eine Shopping-Metropole nach Wahl [6]
www.shopping-metropolen.kelkoo.de
Für weitere Informationen besuchen Sie kelkoo.com oder kontaktieren Sie:
| Pressekontakt | |
| Harvard PR
Guillermo Luz-y-Graf/Silke Ponert Implerstr. 26 81371 München Tel.: 089 53 29 57 -34/-48 Guillermo.luz-y-graf@harvard.de |
Kelkoo
Cristina Rebollo 6th Floor, Portland House London, SW1E 5BH Tel: +44 (0)203 4029 446 cristina.rebollo@kelkoo.com |
Weitere Informationen unter: www.Kelkoo.de
Anmerkungen für Redakteure:
1. Alle Zahlen stammen aus dem International Online Pricing Report im Auftrag von Kelkoo, durchgeführt von Shape the Future im Januar 2011. Alle Preisdaten wurden vom 4. bis 17. Januar 2011 erhoben. Der Report untersucht die veröffentlichten Online-Preise einer Liste von 124 Produkten in zwölf
Kategorien in 11 Ländern: Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen und den USA. Die untersuchten Kategorien sind: Bücher, CDs, DVDs, Elektronikartikel, Computerausrüstung, Mobiltelefone, Beauty-Produkte, Spiele, Spielzeug, Haushaltsgeräte, Autos und Nahrungsmittel. Führende Marken wurden wo immer möglich herangezogen, um aussagekräftige und passende Vergleiche anstellen zu können. In einigen Fällen waren identische Produkte nicht verfügbar (z.B. im Fall von bestimmten Elektronikprodukten und Haushaltsgeräten), in diesen Fällen wurden Daten für Produkte herangezogen, die eine möglichst ähnliche Spezifikation aufweisen. Die zugrunde liegenden Wechselkurse: £1: €1.1994; DKK 8.94; SEK 10.729; NOK 9.2709; $1.5771.
2. Europa Press Release, 5. März 2009: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/354
3. Durchschnittliche Preise pro Kategorie pro Land und prozentuale Abweichungen pro Kategorie pro Land vom europäischen Durchnschnittspreis
4. Forrester Group, 2009.
5. Daten stammen aus dem folgenden Report: http://ec.europa.eu/consumers/strategy/docs/EC_e-commerce_Final_Report_201009_en.pdf
6. Kelkoo hat eine spezielle Microsite www.shopping-metropolen.kelkoo.de eingerichtet auf der die User ihre ultimative Shopping-Welthauptstadt wählen können. Die Seite enthält Informationen über 21 der weltweit attraktivsten Shopping-Hauptstädte, darunter London, New York, Singapur, Paris und Berlin. Die Microsite bietet Wissenswertes über die Städte sowie die jüngsten Angebote an Hotels, Flügen und Stadtreisen. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse des Euro Price Index, wo Kunden am günstigsten einkaufen können.
Die Teilnehmer können unter den 21 Einkaufshauptstädten ihren Favoriten wählen. Mit ihrer Stimme nehmen die Teilnehmer an einem Gewinnspiel
zum ultimativen Shopping Erlebnis teil. Preis ist ein Shopping Trip für zwei Personen nach Wunsch entweder nach Berlin, Amsterdam, Kopenhagen, Paris, Barcelona, Madrid, Manchester, London, Mailand, Stockholm, Rom, Oslo oder New York. Die europäischen Städtereisen beinhalten Hin- und Rückflug von einem größeren europäischen Flughafen, zwei oder drei 4-Sterne- oder 5-Sterne-Übernachtungen mit Frühstück, ein Shopping Taschengeld im Wert von umgerechnet 500£ (Zahlung erfolgt vorab per Überweisung), Transport zwischen Flughafen und Hotel sowie Flughafengebühren und Reiseversicherung. Die außereuropäischen Städtereisepakete beinhalten Hin- und Rückflug von einem größeren europäischen Flughafen, 3-Sterne-Übernachtungen für zwei Nächte mit Frühstück je nach ausgewähltem Ziel, Transport zwischen Flughafen und Hotel, Flughafengebühren und Reiseversicherung. Die Reise muss vor dem 31. März 2012 angetreten werden. Reisen über Weihnachten, Neujahr, Ostern und an gesetzlichen Feiertagen sind ausgeschlossen.
Kelkoo Europa
Kelkoo wurde im Jahr 2000 gegründet, nach Fusionen mit Zoomit, Dondecomprar und Shopgenie. Yahoo! verkaufte Kelkoo im Oktober 2008 an Jamplant, eine britischen Investorenfirma. Mit der größten westeuropäischen Präsenz in seiner Branche in insgesamt 10 Ländern in ganz Europa vertreten, ist Kelkoo der unmittelbare Startpunkt für die Internet-Einkaufstouren aller Online-Shopper, der Käufern hilft, vertrauensvoll Produkte online zu finden, zu erforschen und zu kaufen. Als größte e-Commerce Werbeplattform und drittgrößte e-Commerce Webseite in Europa listet Kelkoo 44 Millionen Angebote von über 10.000 Online-Shops und zieht mehr als 10 Millionen Unique User pro Monat an. Kelkoos Ziel ist es, den bestmöglichen Service und Mehrwert für Verbraucher und Einzelhändler gleichermaßen zu bieten. 23 der Top 25 europäischen Einzelhändler listen ihre Produkte auf Kelkoo.
