SÜßER DIE KASSEN NIE KLINGELN: LAUT KELKOO-STUDIE ERWARTET DEN EUROPÄISCHEN EINZELHANDEL ERNEUTE UMSATZSTEIGERUNG IM WEIHNACHTSGESCHÄFT
Veröffentlicht am 31 Oktober 2011 von PressDEDEUTSCHER HANDEL UND ONLINE-RETAILER PROFITIEREN AN MEISTEN
• Laut einer vom Online-Shopping-Preisvergleichsportal Kelkoo in Auftrag gegebenen Studie können deutsche Einzelhändler dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft optimistisch entgegenblicken: Es wird für 2011 eine Umsatzsteigerung um 2,7% (1,74 Milliarden Euro) auf insgesamt 66,21 Milliarden Euro erwartet. Von 2009 auf 2010 gab es lediglich einen Zuwachs von 1,9% (1,2 Milliarden Euro).
• Europaweit sollen die Umsätze des Einzelhandels im diesjährigen Weihnachtsgeschäft verglichen zum Vorjahr um 4,3 Milliarden Euro (1,4%) wachsen und insgesamt 319,10 Milliarden Euro erreichen. 2010 erreichten die Umsätze ein Volumen von 314,80 Milliarden Euro [2].
• Der Online-Handel profitiert am meisten: Die online generierten Umsätze in Europasollen um 17,3% oder 5,84 Milliarden Euro auf 39,53 Milliarden Euro in diesem Jahr steigen.[2] Damit haben sie einen Anteil von 12,4% an den gesamten Ausgaben der Verbraucher im Weihnachtsgeschäft. Dies ist das vierte Jahr in Folge mit einem signifikanten Wachstum im Online-Handel.
• Online-Umsätze in Deutschland sollen diesem Trend folgen und um 13,6% zunehmen. Das Online-Geschäft wird 2011 mit Umsätzen in Höhe von 9,52 Milliarden Euro zu 14,4% am gesamten deutschen Weihnachtsgeschäft beteiligt sein, verglichen mit einem Anteil von 13% im Jahr 2010 und 11% im Jahr 2009.
• Die offline in Europa erzielten Umsätze sollen dagegen um 0,5% abnehmen, von 281,11 Milliarden Euro im letzten Jahr auf 279,57 Milliarden Euro 2011. Dies entspricht einem Minus von 1,54 Milliarden Euro [2].
• Die Offline-Umsätze in Deutschlandwerden sich aber aller Voraussicht nach 2011 dem europaweiten Trend widersetzen und leicht um 1,1% (600 Millionen) anwachsen.
• Europaweit das größte Umsatzwachstum im Weihnachtsgeschäft wird voraussichtlich Deutschland mit 2,7% verzeichnen, gefolgt von Norwegen (1,9%) und Frankreich (1,8%) [2].
• Deutsche Kunden werden im europäischen Vergleich den zweithöchsten Gesamtbetrag für ihre Weihnachtseinkäufe ausgeben (66,21 Milliarden Euro), nur noch übertrumpft von den britischen Kunden (79,38 Milliarden Euro) [1].
Das Weihnachtsgeschäft spielt für den Einzelhandel eine entscheidende Rolle. In der Zeit vor dem großen Fest werden bis zu 18,5% des gesamten jährlichen Umsatzes erzielt. Gerade am Ende eines wirtschaftlich schwierigen Jahresbietet sich Händlern hier in diesem Jahr die Chance, Ihren Jahresgewinn zu verbessern. Denn obwohl Kredit-Ratings von Staaten und Finanzinstitutionen herabgestuft werden, das Vertrauen der Verbraucher sinkt, die Inflation steigt und Konsumentenwohl ihre Ausgaben eindämmen, sind die Prognosen für die im europäischen Einzelhandel vor Weihnachten erzielbaren Umsätze positiv: Es wird ein moderates Wachstum erwartet.
Laut einer vom Online-Shopping-Preisvergleichsportal Kelkoo in Auftrag gegebenen europaweiten Studie zufolge sollen die Umsätze des Einzelhandels im Weihnachtsgeschäft in Europa um 1,4% (4,3 Milliarden Euro) steigen. Dies entspricht exakt der Wachstumsrate des Vorjahres. Der Internet-Handel wird bei diesem Umsatzwachstum voraussichtlich wieder eine zentrale Rolle spielen. Im vierten Jahr in Folge ist mit einer Steigerung der online vor Weihnachten erzielten Umsätze zu rechnen. Für 2011 wird eine Steigerung der Online-Umsätze in Höhe von 17,3% oder 5,84 Milliarden Euro prognostiziert. Im Vergleich dazu werden weniger Leute als je zuvor ihr Geld in den Einkaufsmeilen der Städte ausgeben: Es wird somit ein Rückgang des Offline-Geschäfts im dritten Jahr in Folge erwartet, mit einem Minus von 0,5% oder 1,54 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr[1].
Deutschland soll der Studie nach dem europaweiten Trend folgen. Es wird eine Zunahme des gesamten Weihnachtsgeschäfts um 2,7% (1,74 Milliarden Euro) erwartet, der höchsten Zuwachsrate in Europa. Die Online-Umsätze sind zu einem großen Teil verantwortlich für diese positive Prognose für die Einzelhändler in Deutschland mit einer Steigerung um 13,6% (1,14 Milliarden). Ein beeindruckendes Wachstum für einen derart reifen Markt. Im Gegensatz dazu ist der Ausblick für den stationären Einzelhandel weniger gut: Die offline erzielte Umsätze werden um lediglich 600 Millionen Euro (1,1%) steigen. Im Vergleich mit anderen europäischen Länder liegt der stationäre Einzelhandel in Deutschland damit trotzdem an der Spitze und ist eines von nur drei Ländern (Norwegen 0,4%, Schweden 0,2%), in denen eine Zunahme im Offline-Weihnachtsgeschäft zu erwarten ist.
Der Einzelhandel hat einen Anteil von durchschnittlich 17,1% am BIP in Europa und von 16,4% an den gesamten Ausgaben der deutschen Verbraucher und ist damit einer der wichtigsten Antriebsmotoren der Wirtschaft. Diese Studie liefert Umsatzprognosen für den europäischen Einzelhandel während des äußerst wichtigen, die sechs Wochen bis Heiligabend umfassenden Weihnachtsgeschäftes. Die Studie wurde in neun europäischen Ländern durchgeführt. Die im Report verwendeten Daten stammen von nationalen statistischen Behörden, unabhängigen Forschungseinrichtungen einschließlich Euromonitor und Mintel, und einer Umfrage unter 50 großen Einzelhändlern in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Dänemark, Italien, Norwegen, den Niederlanden, Spanien und Schweden.
Bo Jensen, Country Manager Kelkoo Deutschland, kommentiert: “Die turbulenten Wochen des Weihnachtsgeschäfts sind entscheidend für die Einzelhändler. Viele können bis zu 60% ihrer Gewinne in diesem Zeitraum erwirtschaften. Über das Jahr leistet der Einzelhandel einen wichtigen Beitrag für die deutsche Wirtschaft: Über 2,3 Millionen Menschen sind in mehr als 275.000 Einzelhandelsgeschäften und Online-Unternehmen beschäftigt und verantwortlich für einen Jahresumsatz von 429,11 Milliarden Euro. Der Einzelhandel wird von den Ökonomen als Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung angesehen. Die in diesem Jahr an Weihnachten erzielten Ergebnisse werden sicher entscheidend zur Umsatzsteigerung des Einzelhandels beitragen und der deutschen Wirtschaft als Ganzes dabei helfen, sich zu erholen.”
Umsatzprognose Weihnachten 2011
Der gesamte europäische Einzelhandelsumsatz im Weihnachtsgeschäft soll in diesem Jahr auf 319,10 Milliarden Euro steigen, was 15,82 % des kompletten Jahresumsatzes im europäischen Einzelhandel entspricht. Verglichen mit 314,8 Milliarden Euro im Jahr 2010, entspricht dies einer Zunahme von 1,4%. Der Umsatz im Weihnachtsgeschäft in Deutschland soll dieses Jahr ebenfalls steigen – um 2,7% auf 66,21 Milliarden Euro. Das Umsatzvolumen in Deutschland ist damit das höchste unter allen untersuchten Länder.
Großbritannien, Deutschland und Frankreich werden in der Adventszeit mit 79,38 bzw. 66,21 bzw. 63,63 Milliarden Euro voraussichtlich die höchsten Umsätze verzeichnen– was 66% des gesamten weihnachtlichen Einzelhandelsgeschäfts in Europa entspricht.
In allen untersuchten Länder wird das Weihnachtsgeschäft gegenüber 2010 nur gering wachsen. Für Italien, Großbritannien und die Niederlande prognostiziert die Studie marginale Zuwächse von 0,4%, 1% und 1.2%. [2] Eine Ausnahme ist Spanien. Dort sollen die gesamten Ausgaben der Konsumenten in der Vorweihnachtszeit um 0,1% zurückgehen. Gründe für diesen Rückgang in Spanien könnten die hohe Arbeitslosenquote (21,2%) und ein schwaches BIP-Wachstum (0,7%) im 2. Quartal 2011 sein. Dennoch bedeutet der diesjährige Rückgang im Weihnachtsgeschäft (0,1%) eine Verbesserung zu 2010, als das Land einen Rückgang der weihnachtlichen Ausgaben um 1,2% gegenüber 2009 hinnehmen musste.
Für Deutschland wird europaweit das stärkste Wachstum im Weihnachtsgeschäft erwartet (2,7%), was dem Internationalen Währungsfond IMF zufolge auf das starke und robuste BIP-Wachstum in den ersten zwei Quartalen des Jahres zurückgeht.

(Quellen:CRR, INSEE, Eurostat)
Prognose Online-Geschäft
Obwohl für Europa im stationären Handel ein Rückgang des vorweihnachtlichen Gesamtumsatzes um 0,5% (1,54 Milliarden Euro) zwischen 2010 und 2011 prognostiziert wird, soll das Online-Weihnachtsgeschäft um 17,3% (5,84 Milliarden Euro) steigen, was die Bedeutung des Online-Einzelhandels als Wachstumsmotor für den Einzelhandelssektor untermauert.[2] Die Online-Umsätze werden voraussichtlich 12,4% (39,5 Millionen Euro) am gesamten europäischen Einzelhandelsumsatz dieses Jahr zu Weihnachten ausmachen, im Vergleich zu 10,7% (33,69 Milliarden Euro) im Jahr 2010, 8,3% (25,67 Milliarden Euro) 2009 und 6.9% (21,2 Milliarden Euro) 2008. Das bedeutet, dass über 12 Cent eines jeden in der Vorweihnachtszeit ausgegebenen Euros in den Online-Handel fließen, verglichen mit gerade einmal 7 Cent im Jahr 2008. [3]
Deutschland ist hier keine Ausnahme: Die durch den Internethandel erzeugten Umsätze sollen 2011 um 13,6% auf 9,52 Milliarden Euro steigen. Somit werden die Online-Ausgaben 14,4% des gesamten Weihnachtsgeschäfts ausmachen, gegenüber 13% (8,38 Milliarden Euro) 2010 und 11% (6,99 Milliarden Euro) 2009. Dies entspricht 14 Cent, die pro Euro in Deutschland dieses Jahr an Weihnachten beim Online-Shopping ausgegeben werden.
Die Online-Verkäufe in Deutschland werden voraussichtlich die zweithöchsten der neun europäischen Länder sein, sowohl was die Gesamtausgaben der Verbraucher (9,52 Milliarden Euro) betrifft als auch hinsichtlich des prozentualen Anteils am gesamten Weihnachtsgeschäft (14,4%). Auf Platz eins liegt Großbritannien (15,4 Milliarden Euro; 19,4%). Französische Shopper sind an dritter Stelle bezogen auf die Ausgaben (7,67 Milliarden Euro), gefolgt von jenen in Schweden (1,01 Milliarden Euro), Norwegen (0,85 Milliarden Euro) und Dänemark (0,71 Milliarden Euro). In allen diesen Länder werden Konsumenten mehr als 10% ihres Weihnachtsbudgets online ausgeben. Im Gegensatz dazu wird prognostiziert, dass die Verbraucher in Italien (4%) und Spanien (4,6%) den geringsten Anteil ihres Budgets im online-Handel ausgeben[3]. Die Länder, die voraussichtlich das stärkste Wachstum im Online-Einzelhandel dieses Weihnachten verzeichnen können, sind Spanien (45,5%), Italien (31,3%), Frankreich (18,2%) und die Niederlande (16,3%)[2].
(Quelle: CRR)
Bo Jensen stellt fest: “Die Aussichten für das diesjährige Weihnachtsgeschäft in Deutschland sind für den Einzelhandel positiv – trotz des derzeitigen wirtschaftlichen Klimas. Insbesondere wenn man die in diesem Jahr erwarteten Umsätze mit denen des Vorjahres vergleicht. Der Online-Handel gewinnt weiter an Bedeutung und wächst zu einer immer größeren Herausforderung für den bislang noch dominierenden stationären Handel heran, der nur eine leichte Umsatzsteigerung verzeichen wird. Der E-Commerce in Deutschland wird wichtiger denn je, dank Verbrauchern, die für den zweithöchsten Online-Umsatz in Europa sorgen. Der Online-Handel fungiert somit als die dominierende treibende Kraft für das Gesamtwachstum im Einzelhandel in der Vorweihnachtszeit.
Inzwischen dürfte auch die allgemeine unsichere wirtschaftliche Lage Einfluss auf das Konsumverhalten genommen haben. Dies führt dazu, dass die Verbraucher noch entschlossener sind, sicherzustellen, dass sie stets die gewünschten Produkte zum niedrigsten Preis kaufen. Dies könnte erklären, warum viele von ihnen ihre Weihnachtseinkäufe online tätigen.”
Anmerkung für Redakteure:
1. Alle Zahlen stammen aus dem Report ‘Christmas 2011: European Assessment’ im Auftrag von Kelkoo und durchgeführt vomCentrefor Retail Research, Nottingham im September 2011. Der Report untersucht die Bedeutung der Weihnachtsperiode für die europäischen Einzelhändler und bietet Umsatzprognosen basierend auf Daten von nationalen statistischen Behörden, unabhängigen Forschungsorganisationen einschließlich Euromonitor und Mintel sowie einer Umfrage unter 50 ausgewählten großen Einzelhändlern. Der Report betrachtet neun Länder: Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, die Niederlande, Dänemark, Norwegen und Schweden. ‘Weihnachten’ wird definiert als 6-wöchige Periode von Mitte November bis Jahresende. Alle Zahlen entsprechen aktuellen Preisen, nicht saisonal angepasst, außer es ist anders lautend angegeben. Damit Änderungen in den Weihnachtsbudgets nicht aufgrund sich verändernder Wechselkurse der untersuchten Länder entstehen, wurde ein Wechselkurs von £1: €1,49 als Durchschnittswert für die Periode bis Ende Juni 2011 herangezogen.
2. Quelle: Eurostat, INSEE, CRR
3. Quelle: Eurostat, INSEE, CRR
Weitere Informationen unter: www.kelkoo.de
Kelkoo Europa
Kelkoo wurde im Jahr 2000 gegründet, nach Fusionen mit Zoomit, Dondecomprar und Shopgenie. Yahoo! verkaufte Kelkoo im Oktober 2008 an Jamplant, einer britischen Investorenfirma. Mit der größten westeuropäischen Präsenz in seiner Branche, in insgesamt 10 Ländern in ganz Europa vertreten, ist Kelkoo der unmittelbare Startpunkt für die Internet-Einkaufstouren aller Online-Shopper, der Käufern hilft, vertrauensvoll Produkte online zu finden, zu erforschen und zu kaufen. Als größte e-Commerce Werbeplattform und drittgrößte e-Commerce Webseite in Europa, listet Kelkoo 50 Millionen Angebote von über 9.000 Online-Shops und zieht mehr als 10 Millionen Unique User pro Monat an. Kelkoos Ziel ist es, den bestmöglichen Service und Mehrwert für Verbraucher und Einzelhändler gleichermaßen zu bieten. 23 der Top 25 europäischen Einzelhändler listen ihre Produkte auf Kelkoo.
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